Von der Vergangenheit zur Gegenwart: Moodle Workplace erweckt die europäische Geschichte zum Leben

Wenn sich Geschichte weit weg anfühlt, ist es für Schüler schwieriger, ihre Relevanz zu erkennen. Mit HistoriCall hat das Haus der Europäischen Geschichte die Art und Weise, wie die Vergangenheit gelehrt wird, neu gestaltet und mit Moodle Workplace ein interaktives, mehrsprachiges Erlebnis geschaffen, das die Geschichte mit dem heutigen Leben der Schüler verbindet.

  • 1,000
    +
    befragte Lehrer
  • 24
    EU-Amtssprachen verfügbar
  • 2,000
    Studenten
Screenshot der Lernplattform Historicall.

Wie kann man Sekundarschülern die europäische Geschichte nahe bringen und ihnen ihre Bedeutung für die heutige Welt vermitteln? Die Haus der Europäischen Geschichte, des Europäischen Parlaments, hat sich dieser Frage durch die Schaffung des Projekts HistoriCall in enger Zusammenarbeit mit Avetica. Das Ergebnis ist eine inspirierende Antwort: eine innovative digitale Lernumgebung auf der Grundlage von Moodle Workplace. Diese Plattform lädt Schüler aus ganz Europa dazu ein, sich kritisch und aktiv mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen und ihre Auswirkungen auf die Gegenwart zu entdecken. 

Eine europäische Frage, eine europäische Antwort

HistoriCall wurde durch eine groß angelegte Bedarfsumfrage unter mehr als 1.000 Lehrern in ganz Europa angeregt. Die Pädagogen äußerten den klaren Wunsch nach zugänglichen, audiovisuellen Lernwerkzeugen, die den Vorstellungen der Schüler gerecht werden. Insbesondere bestand eine starke Nachfrage nach Inhalten, die sich auf die Europäische Union und moderne Ansätze im Geschichtsunterricht konzentrieren. Diese wertvollen Anregungen bildeten die Grundlage für die Entwicklung von HistoriCall, das nun in allen 24 EU-Amtssprachen frei online verfügbar ist.

Durch fiktive Social-Media-Profile wurden die Motivationen und Visionen der Gründerfiguren Europas deutlicher. Quelle: Avetica Image
Durch fiktive Social-Media-Profile wurden die Motivationen und Visionen der Gründerfiguren Europas deutlicher. Quelle: Avetica

Geschichte durch aktives Lernen zum Leben erwecken

Die Lernumgebung wurde auf der Grundlage der an der Harvard-Universität entwickelten Methode des "Visible Thinking" konzipiert. Dieser Ansatz ermutigt die Schüler, die Vergangenheit aus verschiedenen Perspektiven zu erforschen und persönliche Verbindungen zu historischen Persönlichkeiten und Ereignissen herzustellen. Anstatt sich auf die passive Wissensvermittlung zu konzentrieren, wird die Neugier in den Mittelpunkt gestellt: Durch das Stellen von Fragen, das Herstellen von Verbindungen und das Reflektieren über aktuelle Themen durch die Linse der Geschichte werden abstrakte Themen konkret und bedeutungsvoll.

Ein gutes Beispiel ist das Modul, in dem die Schüler fiktive Social-Media-Profile historischer Persönlichkeiten erkunden. Durch dieses Format lernen sie nicht nur, wer die Pioniere der europäischen Integration waren, sondern erhalten auch einen Einblick in ihre Motivationen, Herausforderungen und Visionen. Der Stil knüpft an die Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler an, lässt Geschichte lebendig werden und hilft ihnen zu verstehen, warum sie in der heutigen Welt von Bedeutung ist.

  • “Sie vermittelten klare und relevante Einblicke in die europäische Geschichte und machten es einfacher, komplexe Themen zu verstehen. - Lehrer für Politische Bildung und Sprachen aus Luxemburg.
  • “Die Schüler mochten eine andere Art des Unterrichtsablaufs.” - Sprachlehrer aus Slowenien.
  • “Sie hatten das Gefühl, dass diese Leute [EU-Pioniere] direkt mit ihnen sprechen... sie erkannten die Bedeutung ihrer Leistungen.” - Sprachlehrerin aus Polen.
  • “Die Parallelen zur Gegenwart und der Bezug zum persönlichen Leben waren hervorragend. Dies ermöglichte den Schülern, über den Einfluss auf ihr eigenes Leben nachzudenken und half ihnen, sich mit den Persönlichkeiten zu identifizieren.” - Sprachlehrerin aus Österreich (SchülerInnen im Alter von 15 bis 17 Jahren).
  • “Indem sie einen Beitrag erstellten, konnten sie die Situation zum Leben erwecken; Diskussionen und Debatten begannen automatisch. Einige SchülerInnen posteten ihre Inhalte sogar auf ihrem Instagram-Profil.” Geschichtslehrer aus Belgien (Schüler im Alter von 17 bis 18 Jahren).

Kompromisslose Gestaltung der Privatsphäre

Ein besonderer Aspekt von HistoriCall ist seine durchdachte Herangehensweise an den Datenschutz für Studierende. Europäische Vorschriften (wie die GDPR) wurden nicht als Hindernis, sondern als Chance zur Entwicklung innovativer Lösungen betrachtet. Durch die Möglichkeit der anonymen Registrierung und die Bereitstellung von Dashboards für Lehrkräfte bietet die Plattform einen Einblick in die Fortschritte der Schüler, ohne persönliche Daten zu sammeln. Dank dieses datenschutzfreundlichen Designs ist HistoriCall auch für ein jüngeres Publikum geeignet und lässt sich an eine Reihe von Unterrichtskontexten anpassen.

Eine skalierbare Grundlage auf Basis von Moodle Workplace

Für die technische Umsetzung von HistoriCall wählte das Projektteam Moodle Workplace aufgrund seiner Flexibilität, Skalierbarkeit und robusten Lernfähigkeiten. Avetica war für die Einrichtung der Plattform, die Entwicklung benutzerdefinierter Funktionen und die Auswahl geeigneter Community-Plugins verantwortlich. In enger Zusammenarbeit mit dem Lernteam des Hauses der Europäischen Geschichte wurde eine intuitive und visuell ansprechende Lernumgebung geschaffen, die den hohen Ansprüchen des Projekts gerecht wird.

Durch die Kombination von Moodle-Standardfunktionalitäten mit didaktischem Know-how und intelligenten Erweiterungen entsteht eine Plattform, die nicht nur einfach zu verwalten, sondern auch für zukünftiges Wachstum bestens gerüstet ist. 

Mitwirkung an der Schaffung eines ansprechenden Erlebnisses

Die Zusammenarbeit zwischen dem Haus der Europäischen Geschichte und Avetica war geprägt von offener Kommunikation, einer gemeinsamen Lernvision und dem Enthusiasmus, gemeinsam eine ansprechende Lernumgebung zu schaffen. Von der ersten Entwurfsskizze bis zum offiziellen Start arbeiteten multidisziplinäre Teams eng zusammen und legten dabei großen Wert auf Details und Benutzerfreundlichkeit. Das Feedback von mehr als 100 Lehrern und 2 000 Schülern während der Testphase führte zu sinnvollen Verbesserungen und zur Feinabstimmung der Plattform.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Lehrer beschreiben das Material als "interaktiv", "modern" und "eine neue Art des Lernens". Die Schüler schätzen vor allem den Einsatz von Technologie, die ansprechenden Designformate und die klare Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

Möchten Sie mehr erfahren? Besuchen Sie die Lernumgebung von HistoriCall unter learn.historia.europa.eu und erfahren Sie selbst, wie das Moodle Workplace zur Stärkung der europäischen staatsbürgerlichen Bildung eingesetzt wird.

Mit Moodle das Lernen zum Leben erwecken

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